Dienstag, 12 Dezember 2017

Notruf

  • Veröffentlicht am Samstag, 03. Januar 2009 14:21
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Der richtige Notruf:

WO? Machen Sie genaue Angaben über den Unfallort, um den Rettungskräften unnötiges Suchen zu ersparen.
WAS? Beschreiben Sie die Notfallsituation (z.B. Brand, Unfall, …) damit die notwendigen Hilfskräfte / Rettungsmittel alarmiert werden können.
WIEVIEL? Geben Sie an, wie viel Verletzte es gibt, damit ausreichend Rettungskräfte alarmiert werden.
WELCHE? Um welche Verletzungen handelt es sich? Muss der Notarzt oder gar ein Rettungshubschrauber kommen?
WARTEN! Das Gespräch wird von Ihrem Gesprächspartner beendet. Dieser könnte noch Rückfragen haben. Geben Sie an, wo und wie Sie erreichbar sind.

Notrufnummern

  • Feuerwehr 122
  • Polizei 133
  • Rettung 144
  • Euronotruf 112
  • Bergrettung, Alpinnotruf 140
  • Wasserrettung 130
  • Ärztefunkdienst 141
  • Apothekendienst 01/15 50
  • Vergiftungsinformation 01/406 43 43

Einen Brand richtig bekämpfen

  • Veröffentlicht am Samstag, 03. Januar 2009 14:12
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Wie bekämpfe ich einen Brand mit einem Feuerlöscher richtig?

Da die Löschmittelmenge eines Feuerlöschers sehr begrenzt ist, ist es umso wichtiger, einen Brand effektiv zu bekämpfen. Falls mehrere Feuerlöscher zur Verfügung stehen, setzen Sie diese gleichzeitig ein, um dem Feuer die Energie zu nehmen.

Vorgehen1 Das Feuer immer mit dem Wind angreifen.
Das schützt Sie vor Rauch und Hitze. Den Löscher stoßweise betätigen, damit Sie den Löscherfolg erkennen und nicht das gesamte Löschmittel im wahrsten Sinne verpulvern.
Vorgehen2 Flächenbrände von vorne und von unten ablöschen. Immer das Brandgut, nicht die Flammen löschen.
Vorgehen3 Bei Tropf- und Fließbränden von oben (Austrittstelle) nach unten (brennende Lache) löschen.
Vorgehen4 Bei größeren Entstehungsbränden möglichst mehrere Feuerlöscher gleichzeitig einsetzen (Feuer einkreisen).
Vorgehen5 Auf Rückzündung achten, Brandstelle nicht verlassen, sondern beobachten. Halten sie Löschmittelreserven für evtl. Rückzündungen bereit.

Löschdauer:

Es gibt unterschiedlich große Feuerlöscher. Davon hängt natürlich auch die Dauer des Löschmitteleinsatzes ab. Grundsätzlich sollte man das Löschmittel stoßweise abgeben, um den eintretenden Löscherfolg zu erkennen und eine Löschmittelreserve zur Verfügung zu haben.

  • 1 und 2 kg Löscher: ca. 2-4 Sekunden (für Entstehungsbrände geeignet)
  • 6 kg Löscher: ca. 10 Sekunden
  • 12 kg Löscher: ca. 18 Sekunden

Beachte zum Schluss:

Nach der Norm sollen Sie ihren Feuerlöscher alle zwei Jahre von einem Fachmann überprüfen lassen. Nur so kann garantiert werden, dass Ihr Löscher im Ernstfall auch seinen Zweck erfüllt. Die 2-Jahre-Regelung gilt für Aufladelöscher, bei denen sich das Treibgas in einem Behälter befindet und erst bei Aktivierung in den Löschmitteltank strömt. Der Vorteil eines solchen Löschers besteht darin, dass er nach Gebrauch wieder verwendet werden kann.

Brandklassen

  • Veröffentlicht am Samstag, 03. Januar 2009 13:46
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BrandklasseBeschreibungBeispieleLöschmittelHinweis

brandklA

Brände fester Stoffe, hauptsächlich organischer Natur, die normalerweise unter Glutbildung verbrennen. Holz, Kohle, Papier, Textilien, Autoreifen, einige Kunststoffe, Stroh Wasser, wässrige Lösungen, Schaum, ABC-Pulver  

brandklB

Brände von flüssigen oder flüssig werdenden Stoffen. Benzin, Alkohol, Teer, Wachs, viele Kunststoffe, Ether, Lacke, Harz Schaum, ABC-Pulver, BC-Pulver, Kohlenstoffdioxid Auch Stoffe, die durch die Temperaturerhöhung flüssig werden

brandklC

Brände von Gasen. Ethin (Acetylen), Wasserstoff, Erdgas, Methan, Propan, Butan, Stadtgas ABC-Pulver, BC-Pulver, Kohlenstoffdioxid nur in Ausnahmefällen (hierfür gibt es sehr selten speziell konstruierte Sonderfeuerlöscher mit Gasstrahldüse), Gaszufuhr durch Abschiebern der Leitung unterbinden Brände von Gasen in der Regel erst dann löschen, wenn die Gaszufuhr unterbunden werden kann, da sich sonst ein explosionsfähiges Gas-Luft-Gemisch bilden kann

brandklD

Brände von Metallen. Aluminium, Magnesium, Natrium, Kalium, Lithium und deren Legierung Metallbrandpulver (D Pulver), trockener Sand, trockenes Streu- oder Viehsalz, trockener Zement, Grauguss-Späne Bei Bränden der Klasse D niemals Wasser als Löschmittel verwenden

brandklF

Brände von Speiseölen/-fetten (pflanzliche oder tierische Öle und Fette) in Frittier- und Fettbackgeräten und anderen Kücheneinrichtungen und -geräten. Speiseöle und Speisefette Speziallöschmittel (zur Verseifung) Bei Bränden der Klasse F (Fettbrand) niemals Wasser als Löschmittel verwenden.

Einfach zum Nachdenken

  • Veröffentlicht am Freitag, 02. Januar 2009 18:12
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„Retten, löschen, bergen, schützen", so lautet ein Wahlspruch der Feuerwehren, und diese vier Worte umschreiben auch ganz treffend deren Aufgaben bzw. die Erwartungen, welche in unsere Feuerwehren gesetzt sind. Weiterlesen: Einfach zum Nachdenken

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